Ältere Newsmeldungen gibt es in unserem News-Archiv.

 

Fang´die Maus
Workshop für Tüftler und Erfinder

Im Herbst treibt es aus Feld und Flur wieder  die  Mäuse in die Häuser, wo sie aber nicht unbedingt willkommen sind. Künstler wie Leonardo da Vinci waren nicht nur Maler oder Bildhauer, sondern auch geniale Konstrukteure und Erfinder: Ob da Vinci auch Mausefallen gebaut hat, ist nicht bekannt.  In der Schreinerei der Kulturwerkstatt werden jedenfalls vor der Herbstsaison Lebendfallen gebaut, die keinem Tier weh tun.

Kulturwerkstatt Kalmreuth
Samstag 23. September
14.30 bis 17.30

28 € inklusive Material
Info und Anmeldung
0961/48027966 bzw. irene.fritz@kulturwerkstatt-info.de

Liebe Eltern, liebe Kinder, liebe KUnstfreunde

 

Noch bis Ende September gilt das aktuelle Sommerprogramm.

Sommerprogramm 2017

Unser Herbst/Winterprogramm 2017/18 erscheint im Oktober.

Kinder führen Kinder
Kinderführung und Museumsatelier

Samstag 23. September
10.30 bis 12 h

Blattkunst

Am 23. September endet die Sommerstaffel der Kinderführungen mit einer Hommage an die Blätter, die um diese Zeit bereits wieder fallen und den nahen Herbst ankündigen: Es geht um Blatt- und Pflanzenformen aus Ton und um alles, was drumherum kreucht und fleucht.

5 € inklusive Material zuzüglch 2 € Museumseintritt für Kinder ab 7 Jahre

Info und Anmeldung unter 0961/48027963 bzw. per e-mail unter
irene.fritz@kulturwerkstatt-info.de

Kunst in der Kapelle
Künstler aus der arabischen Welt
17. September bis 22. Oktober

Eröffnung: Samstag 16. September
! Achtung -  neue Uhrzeit - :  18 h

Die Erfahrung von Krieg und Flucht, aber auch Szenen aus der neuen Welt und die
Sehnsucht nach Normalität tauchen in den Werken der beiden arabischstämmigenKünstler Mahdi Al-Rubajawi und Mohamad Firad Hussri auf. Al-Rubaiawi hatte in Bagdad Kunst studiert. Mit seinem Lieblingsmaterial Ton arbeitet er auch in der Unterkunft auf dem Camp Pitman weiter. In seinem Heimatland hatte der Bildhauer aufgrund der zunehmenden Einflussnahme durch den IS immer mehr Probleme in seinem Beruf zu arbeiten und durch Krieg und Terror große persönliche Verluste.

Auch Mohamad Firad Hussri und seine Familie vertrieb der Bürgerkrieg aus Syrien. Zur Kunst kam er als Autodidakt. Beide Künstler arbeiten seit einiger Zeit auch an gemeinsamen Stücken und teilen eine Vorliebe für surreale Motive.

Die Beschäftigung mit Kunst bietet jenseits beruflicher Optionen und dem Bedürfnis nach eigenem Ausdruck auch ein Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und in Kommunikation mit anderen zu treten.  Beide Künstler sind mittlerweile in den Oberpfälzer Kunstverein eingetreten und beteiligen sich dort an Aktionen und Ausstellungen. Der Kontakt zum Kunstbau kam über den Weidener Objektkünstler Udo Binder und seine Lebensgefährtin Tina Meyer zustande, die  den Künstlern bei der Integration in die neue Alltagswelt zur Seite standen.

 

Liebe Eltern, liebe Kinder

Ferien auch für die Kunst:


 

Vom 25. August bis 10.September hat die Jugendkunstschule geschlossen.

( Ausnahme: Ton- und Werkgruppe/Kalmreuth  und Keramik für Erwachsene/Kalmreuth, hier bitte unter wefritz@gmx.de nachfragen)

Alle anderen Ateliers starten wieder in der 2. Schulwoche ab 18. September.

Wir wünschen Euch noch eine schöne Ferienzeit!

 

 

Hörbar, Staffel 2

Neue Geschichten aus dem Weltraum, ganz irdisch aus 7000 Jahren Kulturgeschichte der Welt , erdacht und erfunden von der Klasse 6 e und der Werkgruppe des Keplergymnasiums:



In zahlreichen neuen Hörstationen können die Besucher im Internationalen Keramik-Museum ab sofort  etwas über das  Märchen von Illingis, die abenteuerlichen Geschichte einer Kanne unter der Herrschaft von Kleopatra oder die Lebensgeschichte zweier Vasen erfahren .

Die drei fantastischen Geschichten gehören zu insgesamt 15  neuen Geschichten einer neuen Staffel des Projekts " Hörbar" , die seit Mittwoch, den 5. Juli im Internationalen Keramik-Museum präsentiert wird.

Damit setzen die Jugendkunstschule im Kunstbau Weiden und das Internationale Keramik-Museum Weiden die Projektreihe " Hörbar " fort, die Anfang des Jahres in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Stadtkultur und Schulklassen aus der Gerhardinger Schule und dem Keplergymnasium umgesetzt wurde.
Dieses Mal führen die Hörstationen zu Objekten aus der Antike, zum Vorderen Orient, und zur Sammlung Museum Fünf Kontinente, die mit Peru, Thailand und Pakistan im Internationalen Keramik-Museum vertreten ist. Die 15 neuen Geschichten werden nach und nach an den Stationen zu hören sein, ein Besuch lohnt sich also öfter.

Wir laden Sie dazu herzlich ein!

 

1. Staffel jetzt im Museum!


Hörbar im Internationalen Keramik-Museum Weiden:

Von der Mumie im Vorratstopf, einem Papagei auf Reisen und den Erlebnissen einer Platschkanne im Lauf der Jahrtausende. Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums und der Gerhardinger-Grundschule entwickelten für das Internationale Keramik-Museum Audio Guides der besonderen Art. Von der Jungsteinzeit bis zum Porzellan des 20. Jahrhunderts ist alles dabei. Das Besondere: Alle Erzählungen sind frei erfunden und öffnen eine fantastische Erlebniswelt jenseits von Daten, Fakten und Jahreszahlen. Es geht um das eigene Entdecken und Erfinden, um den lebendigen Umgang mit Kunst und Kultur und um den Zauber rätselhafter Dinge.

Unterschiedliche Kommunikationsformen ermöglichten vielfältige Zugänge zu den Kunstobjekten und einen lebendigen Umgang mit den Erzeugnissen vergangener Kulturen. Was ist für mich schön, was finde ich interessant oder rätselhaft? Gespräche über kulturelle Besonderheiten und alltägliche Lebensgewohnheiten entwickelten sich aus der Begegnung mit den Kulturgegenständen. Auch poetische oder fantastische Assoziationen konnten entstehen und in der freien erzählerischen Arbeit ihren eigenen Lauf nehmen.

Die insgesamt ca. 25 Hörstationen werden im Laufe des Jahres 2017 nach und nach präsentiert und stellen in verschiedenen Staffeln die Sammlungen des Internationalen Keramik-Museums von einer ganz neuen Seite vor. Die Hörstationen wurden von den Schülerinnen und Schülern in Form von Figurensilhouetten entworfen. Die Aufsteller zeigen Skizzen der Kinder und Jugendlichen, die vor den Objekten und als Illustration zu den Geschichten entstanden sind.

Über Kopfhörer können sich die Museumsbesucher auf die Geschichten der Kinder und Jugendlichen einlassen und sich im Jahr 2017 auf ungewöhnliche Abenteuer mit den Museumsstücken freuen. Die sagenhaften Audio Guides sind dabei nicht nur für Kinder ein besonderes Erlebnis.

Das neue Sommerprogramm ist da!


Download Sommerprogramm

Wo wenige leben: Kulturelle Bildung im ländlichen Raum

Unter diesem Motto steht das nächste Themenheft des Bundesverbands der Jugendkunstschulen BJKE. Die Jugendkunstschulen in Bayern sind mit dem ländlichen Raum eng verbunden, denn im Flächenstaat Bayern spielt die Region eine große Rolle.

Der 5. bayerische Jugendkunstschultag , der am 13. Mai in Rosenheim stattfindet und der von einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Rosenheim begleitet wird ( Eröffnung 12. Mai 18 h, Laufzeit bis 28.Mai), thematisiert unter dem Leitmotiv „mittendrin“ das Eingebundensein vom Jugendkunstschule in vielerlei Prozesse:  In das Miteinander von Schule und Elternhaus, in die Kooperation mit Bildungsträgern wie Museen oder Kunstvereinen, in die Zusammenarbeit mit sozialen Initiativen und kommunaler Jugendarbeit.

Die Kulturwerkstatt  stellt zusammen mit der Zweigstelle im Kunstbau Weiden seit vielen Jahren die Geschäftstelle Nord des Landesverbandes und ist im Vorstand der Jugendkunstschulen kulturpolitisch überregional und auch international aktiv.

Ein Schwerpunkt der ostbayerischen Kunstschularbeit ist die Kooperation mit Tschechien.  Dabei konnte sich die Kulturwerkstatt Kalmreuth als federführend erweisen und auch im Jahr 2017 bringen  mehrer Projektreihen tschechische und bayerische Kinder zusammen.

Aber auch im regelmäßigen Kinder- und Jugendkultur-Programm finden sich wieder zahlreiche beachtenswerte Programmpunkte, die das Spektrum der Einrichtung kontinuierlich erweitern und dabei Verbindungen  zwischen traditionellem Handwerk und experimenteller Kunstform knüpfen:

Das aktuelle Sommerprogramm mit allen Teilbereichen ( Kunstbau Weiden, Kinder im Museum Kinderatelier im Kunstverein) hier zum Download:

Sommerprogramm 2017

Projekt „Hörbar“
Jugendkunstschule im Kunstbau Weiden + Internationales Keramik-
Museum + Gerhardinger-Schule + Kepler Gymnasium Weiden
in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Stadtkultur
Projektreihe „Ich und die Welt“ | Herbst 2016


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ich und die Welt“ hat das Netzwerk Stadtkultur Bayerischer Städte das Projekt „Hörbar“  mit einer Förderzusage unterstützt:

Schülerinnen und Schüler  erarbeiten und gestalten Audio-Guides für das Internationale Keramik-Museum Weiden.

Die Kinder und Jugendlichen  entdecken dabei eigene Zugänge zu den Kunstgegenständen und setzen ihre Ideen und Beobachtungen in kreativen Texten und Dialogen um. Die Teams nehmen  ihre Beiträge mit Hilfe eines Audioprogramms auf. Die Dateien werden auf mp3-Playern übertragen und stehen den Besuchern anschließend an mit Kopfhörern ausgestatteten Hörstationen für deren ganz individuelle Museumserlebnisse zur Verfügung. Die Hörstationen werden von den Kindern und Jugendlichen in Form von lebensgroßen Figurenbildern gestaltet.

Die Audio-Guides sollen vor allem lebendige und persönliche Haltungen vermitteln.
Was ist für mich schön, was finde ich interessant und spannend? Was für Ideen löst das Museumsstück dabei in mir aus? Künstlerische Gegenstände ermöglichen eigenständige Positionen: Gespräche über kulturelle Besonderheiten und alltägliche Lebensgewohnheiten und individuelle Gedanken entwickeln sich aus der Begegnung mit den Kulturgegenständen. Auch poetische oder fantastische Assoziationen können entstehen. Unterschiedliche Kommunikationsformen ermöglichen vielfältige Zugänge zu den Kunstobjekten.

Die Gedanken der Kinder und Jugendlichen werden für andere Besucher hörbar.

Die Hörstationen werden Ende Dezember abgeschlossen, eröffnet und ab Januar 2017 den Museumsbesuchern präsentiert.

Bezuschusst wurde das Projekt von STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. aus Mitteln des Kulturfonds Bayern.“