Ältere Newsmeldungen gibt es in unserem News-Archiv.

 

Kinder führen Kinder
"täuschend echt"
Samstag, 25. November
10.30 bis 12 h


Ums Fälschen und Kopieren geht es bei unserer  nächsten Kinderführung der Reihe " Kinder führen Kinder" . Ein bisschen Angeberei rund um Statussymbole gab es schon zu Zeiten der alten Ägypter und in den Kulturen der prähistorischen Zeit . Zwar waren es damals nicht Mercedes oder das neueste Smartphone, sonderen Gefäße aus hochwertigeren Material, die man durch einfache Werkstoffe nachahmte. Für die Verwendung als Grabbeigabe wurden gerne Scheingefäße aus Metall oder Stein in Ton oder Holz imitiert. Das neue Gastobjekt im Museum erzählt davon.

Auch im Museumsatelier betätigen wir uns als Fälscher und bauen Dinge aus Ton nach. Dabei kann es um technische Geräte wie Handys oder Tablets gehen, aber auch Früchte oder Lebensmittel versuchen wir, durch Formen und Bemalen täuschend echt aussehen zu lassen.

Durch die Sammlung und zum neuen Gastobjekt führen die beiden Kinderführer Vanessa und Vitus.

Kinder führen Kinder "täuschend echt"
Samstag, 25. November
10.30 bis 12 h

5 € inklusive Material, zuzüglich 2 € Museumseintritt für Kinder ab 7 Jahren

Info und Anmeldung: 0961/48027963
irene.fritz@kulturwerkstatt-info.de

Liebe Eltern, liebe Kinder, liebe Kunstfreunde

Der aktuelle Herbst/Winterflyer der Jugendkunstschule im Kunstbau Weiden und der Kulturwerkstatt Kalmreuth ist erschienen und hat wieder ein abwechslungsreiches Angebot für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien, Kindergruppen und Schulklassen im Programm.

Sie können das Programm hier herunterladen:
Herbst-Winterprogramm 2017/18

Eine Version zur online-Ansicht erscheint ebenfalls demnächst hier

 

Kunst in der Kapelle

Kerstin Kraus – Malerei
no ideas but in things
12.11.17 bis 14.01.18


Kerstin Kraus, geboren 1994 in Weiden, studiert an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg freie Malerei in der Klasse von Prof.  Susanne Kühn. Für ihre Arbeiten konnte die 25-jährige Kunststudentin bereits mehrere Preise in Empfang nehmen. Der Naturalismus der Bilder fällt beim Betrachten einer Abbildung sofort ins Auge.  Doch erst in der Begegnung mit dem Original entfaltet sich die ganze Bandbreite der Beziehung zwischen Bildgegenstand, der Malerin und ihrer Leinwand. Überlegt gesetzte Farbflächen und Pinselspuren,  die sich aus dem Malprozess ergeben, geben in ihrer Kombination dem Bildobjekt Atmosphäre und Individualität.  Das Wechselspiel zwischen dem Aha-Effekt des fotografischen Widererkennens eines Gegenstandes oder einer Person und der  sinnlichen Wirkung des malerischen Farbflecks erzeugt eine besondere Spannung. Das aus dem Ausgangspunkt, einer Fotografie,  entstandene malerische Stück ist eine gemachte Realität, die sich im malerischen Prozess des Bildaufbaus neu zusammensetzt und dabei auch den Gedanken der Malerin mit aufnimmt . Schicht um Schicht entwickelt sich durch den Auftrag von Ölfarben in bestimmten Farbklängen- und Tonwerten nicht nur ein Abbild, sondern eine neue Bildwirklichkeit, die durch das malerische Medium lebendig wird.  Dabei sind es oft die kleinen, unscheinbaren Dinge des Alltags, die in der malerischen Umsetzung und Neufindung von einer Poesie des Augenblicks und der Momentaufnahme erzählen.

Für solche Dinggedichte war auch der amerikanische Lyriker und Schriftsteller William Carlos Williams berühmt, dessen Gedichtzeile "no ideas but in things" den Ausstellungstitel inspirierte.

Die Ausstellung  ist von 12. November bis 14. Januar im Kunstbau zu sehen. Geöffnet ist immer Sonntags von 15 bis 18 h. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag den 11. November um 20 h statt.

Hörbar, Staffel 2

Neue Geschichten aus dem Weltraum, ganz irdisch aus 7000 Jahren Kulturgeschichte der Welt , erdacht und erfunden von der Klasse 6 e und der Werkgruppe des Keplergymnasiums:



In zahlreichen neuen Hörstationen können die Besucher im Internationalen Keramik-Museum ab sofort  etwas über das  Märchen von Illingis, die abenteuerlichen Geschichte einer Kanne unter der Herrschaft von Kleopatra oder die Lebensgeschichte zweier Vasen erfahren .

Die drei fantastischen Geschichten gehören zu insgesamt 15  neuen Geschichten einer neuen Staffel des Projekts " Hörbar" , die seit Mittwoch, den 5. Juli im Internationalen Keramik-Museum präsentiert wird.

Damit setzen die Jugendkunstschule im Kunstbau Weiden und das Internationale Keramik-Museum Weiden die Projektreihe " Hörbar " fort, die Anfang des Jahres in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Stadtkultur und Schulklassen aus der Gerhardinger Schule und dem Keplergymnasium umgesetzt wurde.
Dieses Mal führen die Hörstationen zu Objekten aus der Antike, zum Vorderen Orient, und zur Sammlung Museum Fünf Kontinente, die mit Peru, Thailand und Pakistan im Internationalen Keramik-Museum vertreten ist. Die 15 neuen Geschichten werden nach und nach an den Stationen zu hören sein, ein Besuch lohnt sich also öfter.

Wir laden Sie dazu herzlich ein!

 

Projekt „Hörbar“
Jugendkunstschule im Kunstbau Weiden + Internationales Keramik-
Museum + Gerhardinger-Schule + Kepler Gymnasium Weiden
in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Stadtkultur
Projektreihe „Ich und die Welt“ | Herbst 2016


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ich und die Welt“ hat das Netzwerk Stadtkultur Bayerischer Städte das Projekt „Hörbar“  mit einer Förderzusage unterstützt:

Schülerinnen und Schüler  erarbeiten und gestalten Audio-Guides für das Internationale Keramik-Museum Weiden.

Die Kinder und Jugendlichen  entdecken dabei eigene Zugänge zu den Kunstgegenständen und setzen ihre Ideen und Beobachtungen in kreativen Texten und Dialogen um. Die Teams nehmen  ihre Beiträge mit Hilfe eines Audioprogramms auf. Die Dateien werden auf mp3-Playern übertragen und stehen den Besuchern anschließend an mit Kopfhörern ausgestatteten Hörstationen für deren ganz individuelle Museumserlebnisse zur Verfügung. Die Hörstationen werden von den Kindern und Jugendlichen in Form von lebensgroßen Figurenbildern gestaltet.

Die Audio-Guides sollen vor allem lebendige und persönliche Haltungen vermitteln.
Was ist für mich schön, was finde ich interessant und spannend? Was für Ideen löst das Museumsstück dabei in mir aus? Künstlerische Gegenstände ermöglichen eigenständige Positionen: Gespräche über kulturelle Besonderheiten und alltägliche Lebensgewohnheiten und individuelle Gedanken entwickeln sich aus der Begegnung mit den Kulturgegenständen. Auch poetische oder fantastische Assoziationen können entstehen. Unterschiedliche Kommunikationsformen ermöglichen vielfältige Zugänge zu den Kunstobjekten.

Die Gedanken der Kinder und Jugendlichen werden für andere Besucher hörbar.

Die Hörstationen werden Ende Dezember abgeschlossen, eröffnet und ab Januar 2017 den Museumsbesuchern präsentiert.

Bezuschusst wurde das Projekt von STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. aus Mitteln des Kulturfonds Bayern.“